Vita

"[...] Mutig, unkonventionell, eine Demonstration, wie vorzügliche Technik und Musikalität Neues, Zeitgemäßes schaffen kann." (Kulturszene)

Laura Kießkalt beendete 2020 ihr Master Studium Blockflöte für Konzertfach bei Dorothee Oberlinger, Walter van Hause und Matthijs Lunenburg an der Universität Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung. Ebenfalls mit Auszeichnung und an diesem Haus schloss sie ihre Bachelor Studien Instrumentalpädagogik Blockflöte sowie Gesang ab und studiert derzeit im Master Gesangpädagogik bei Regina Prasser, Andreas Scholl und Thérèse Lindquist.

 

Sie ist Gewinnerin des internationalen Blockflöten-wettbewerbs „Nordhorn 2013“ sowie unter anderem mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, absolvierte europaweite Konzert-auftritte und war beim internationalen Festival „Musiquem Lleida“ in Spanien zu hören, wo ihrem Ensemble der Publikumspreis zugesprochen wurde. 

2013 – 2015 war sie „Gerd Bucerius Stipendiatin“ der Deutschen Stiftung Musikleben, ist mehrfache Trägerin des Leistungsstipendiums der Universität Mozarteum und seit 2014 Stipendiatin der Hildegard Schmalzl Stiftung der Stadt Regensburg. Meisterkurse führten sie unter anderem zu bekannten Musikern wie Maurice Steger, Walter van Hauwe, Hugo Reyne, Antonio Politano, Ashley Solomon, Jeremias Schwarzer u.v.m.

Ausschnitte ihrer Konzertauftritte waren bereits mehrmals bei den Radiosendern BR Klassik sowie mdr zu hören und ihre erste CD erschien 2014.

 

Als Mezzo-Sopranistin gab sie mit Schuberts Es-Dur Messe ihr Solo-Debüt im Großen Saal in Salzburg und war in verschiedenen kammermusikalischen Formationen bei Konzerten in Österreich und Deutschland zu erleben.

 

Neben ihrer Leidenschaft für das schwedisches Lied, fühlt sich die junge Sängerin besonders dem Oratorienfach verbunden. Speziell für das Repertoire barocker Komponisten wie J.S. Bach bringt sie ein hohes Maß an aufführungspraktischem Verständnis aufgrund ihrer vorherigen Studien im Alte Musik Bereich mit.

 

In dem "Chor der KlangVerwaltung", ehemals von Enoch zu Guttenberg gegründet und nun unter der Leitung von Jörn Andresen und Christiane Büttig, singt sie seit 2020 als Altistin. Der Chor setzt sich aus professionellen, erfahrenen, jungen SängerInnen zusammen, darunter Mitglieder des Chors des Bayerischen Rundfunks, des Philharmonischen Chors München, des Collegium Vokale Gent sowie anderen renommierten Vokalensembles.

 

Seit 2018 ist Laura Kießkalt Mitglied im deutschen Vokalensemble "Das Vokalprojekt", dem unter der Leitung von Julian Steger regelmäßig die Prädikate "fein durchgearbeitete Interpretationen", "exzellente Intonation" und eine "hervorragend geschulte Stimmkultur" zuteil werden. Im April 2018 nahm "Das Vokalprojekt"  im Auftrag für die Stadt Augsburg beim Bayerischen  Rundfunk zusammen mit der bayerischen Kammerphilharmonie die Missa solemnis in C von Leopold Mozart auf. Zu den Festwochen der Alte Musik Innsbruck 2020 wurde "Das Vokalprojekt" von Alessandro de Marchi als Gastensemble eingeladen. 


Ebenfalls seit 2018 ist Laura Kießkalt Mitglied im Salzburger Bachchor, der sich unter der Leitung von Alois Glaßner zu einem der führenden Vokalensembles in Österreich etabliert und international Ansehen erworben hat. Im Zuge dessen war sie bei den Osterfestpielen in Salzburg bei Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" zu hören sowie bei den Salzburger Festspielen unter Sir Ivor Bolton und Andrew Manze.